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Magnesiummangel und seine Erscheinungen

 

Magnesiummangel, was sind die Auswirkungen?

Jedem sind die Muskelkrämpfe in den Beinen im Zusammenhang mit Magnesiummangel ein Begriff, aber es gibt noch weitere Symptome und Auswirkungen des Magnesiummangels:

  • Wusstet ihr, dass Magnesiummangel für ein taubes Gefühl, Kribbeln in den Gliedmassen und nervöses Lidzucken verantwortlich sein kann?

  • Ein Mangel an Magnesium kann zu Angstzuständen, Depressionen und Migräne führen oder diese verstärken. Magnesium wird in der Migränetherapie äußerst erfolgreich eingesetzt.

  • Magnesiummangel kann sich in Herzrasen, Herzrythmusstörungen, Reizbarkeit oder Konzentrationsschwäche äussern.

  • Auch Übererregtheit, Unruhe, Schlaflosigkeit kann auf Magnesiummangel zurückgeführt werden.

  • Nahrungsmittelintoleranzen, wie Histamin-, Fruktose-und Laktoseintoleranz können durch Magnesiummangel begünstigt werden.

  • Magnesiummangel kann bei der Gewichtsabnahme hinderlich sein. Folge Übergewicht.

  • Insulinresistenz, da Insulin die Zellen ohne ausreichend Magnesium für die Glucose nicht öffnen kann.
  • Tinnitus oder gesteigertes Geräuschempfinden gehört auch zu den Symptomen des Magnesiummangels.

  • Ein niedriger Magnesiumspiegel Osteoporose begünstigen kann?

  • Bei der Alzheimer-Krankheit wie auch bei Parkinson wurden schlechte Magnesiumwerte bei den Betroffenen festgestellt.

  • Magnesiummangel fördert chronische Entzündungen – auf der anderen Seite hat Magnesium eine entzündungshemmende Wirkung.

  • Wusstet ihr, dass Magnesiummangel zu kariösen Zähnen, zum Prämenstruellen Syndrom, zu Unfruchtbarkeit, Impotenz und zu Herzrhythmusstörungen führen kann?

Wie man sieht, ein Magnesiummangel ist nicht wünschenswert, jedenfalls nicht über einen längeren Zeitraum. Mit einer gezielten Ernährung, die reich an Magnesium ist und wenig Säurebildner, die als Magnesiumräuber bekannt sind, beinhaltet, kann man vorbeugen und sogar vorhandene Mangelzustände beheben. Auch ausgewählte Smoothies können hier äusserst hilfreich sein, denn sie werden durch ihre Verarbeitung noch effektiver aufgenommen.

Lt. DGE ist der Tagesbedarf eines Erwachsenen 350-400mg Magnesium.

 Ein paar Lebensmittel, um ein Gefühl für den Magnesiumgehalt zu bekommen:

Lebensmittel Gehalt an Magnesium pro 100 gr.:
Kürbiskerne 535
Weizenkleie 550
Sonnenblumenkerne 420
Mandeln 170
Walnüsse 129
Haferflocken 134
Trockenfrüchte 40-60
Mangold 81
Spinat 79
Grünkohl 88
Bohnen weiss, gekocht 38
Mischbrot 30
Rucola 28
Kohlrabi 26
Mischbrot 30
Cornflakes 14

Wie kommt es zu einem Magnesiummangel ?

z.Bp. durch

  • Falsche Ernährung, kein Säure-Basen-Gleichgewicht
  • Diäten, die einen Eiweissüberschuß vorweisen
  • Stress, ein richtiger Mineralstoffräuber
  • Umweltfaktoren
  • Pestizide, die über die Nahrung aufgenommen werden und der Körper diese entgiften muss
  • Magnesium kann nur durch die richtigen Begleitstoffe aufgenommen werden, Vitamine B1 und B6
  • Gestörte Darmflora und Pilzbefall

Bei einer durchschnittlichen mitteleuropäischen Ernährung, z.B. mit morgens Marmeladebrot (Säurebildner), mittags Nudeln oder Fleisch mit Sauce und etwas Gemüse, abends Brotzeit mit Wurst und Käse ( Säurebildner) ist es sehr schwer, seinen Tagesbedarf an Magnesium zu decken. Um die Säurebildner bei der Verstoffwechselung zu neutralisieren, greift der Körper zu seinen Mineralstoffreserven. Somit wird zusätzlich wertvolles Magnesium verbraucht, das evt. für andere Funktionen im Körper nötig wäre. Wenn dann noch ein wenig Stress, Umweltbelastungen ect. hinzukommen, die ihrerseits den Mineralstoffbedarf erhöhen, sind die Depots schnell geplündert.

Nun, wie stelle ich es an, mehr Magnesium zu mir zu nehmen:

  1. Morgens eine Schüssel Müsli mit basischen Zutaten
    Trockenfrüchte, über Nacht eingeweichte Nüsse, Haferflocken, Chiasamen und zusätzlich Mohn oder Sesammus einrühren
  2. Ein Smoothie mit Spinat, Banane, und Mohn oder Sesammus ( andere Nussmuse ebenso möglich)
  3. Wildkräuter wie Löwenzahn und Brennnessel, Giersch, Vogelmiere sowie Gerstengraspulver sind sehr gut mineralisiert und helfen bei der Mineralstoffversorgung
  4. Spirulina und Chlorella sind wertvolle basische Zutaten, die einen beachtlichen Magnesiumgehalt haben
  5. Die Ernährung mit viel Gemüse, vor allem grünes Gemüse aufwerten. Geht super mit Smoothies
  6. Beim Backen Kastanienmehl, geriebene Nüsse und Erdmandelmehl verwenden oder das Haushaltsmehl teilweise ersetzten
  7. Zum Süssen statt Zucker, Dattelsüße, Reissirup, Honig oder Stevia verwenden, ebenso Trockenfrüchte klein geschnitten
  8. Es gibt auch sehr gute Magnesiumpräparate, die man auch mal über eine gewisse Zeitspanne oder nach Bedarf einnehmen kann.

Grundsätzlich gilt:

Je basischer eure Ernährung ist, umso weniger wird ein Magnesiummangel wahrscheinlich. Doch was bedeutet basisch: ganz einfach, viel Gemüse, etwas Obst, sehr wenig Zucker, Weissmehl, Fleisch- und Milchprodukte.

Unser Körper kann Magnesium nicht selbst herstellen und muss vollständig über die Nahrung aufgenommen werden. Das Risiko einer Magnesiumüberdosierung kommt bei einer normalen Ernährung, aber auch bei zusätzlicher Einnahme von magnesiumhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln (Dosierung nach Packungsbeilage) für gesunde Personen praktisch nicht vor.

Ist eine Überdosierung schädlich?

Auch bei zu hohen Mengen des Mineralstoffes, wird er bei einem Überangebot zum Teil erst gar nicht über den Darm aufgenommen. Hierbei kann es zwar zu weichem Stuhl und Durchfall kommen, ein Magnesiumüberschuss im Körper wird so jedoch verhindert. Der bereits ins Blut aufgenommene überschüssige Anteil wird bei intakter Nierenfunktion über den Urin wieder ausgeschieden.

Zu was brauchen wir Magnesium noch?

Wie Vit. C muss Magnesium über die Nahrung aufgenommen werden. Dabei brauchen wir das 4-fache an Magnesium als an Vit. C. Jedoch wird über Vit. C überall aufgeklärt und gesprochen, nicht aber über Magnesium. Ohne Magnesium kann das Vit. C nichts tun. Es wird wieder ausgeschieden. Da Magnesium bei über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt ist, besetzt es eine zentrale Funktion in unserem Stoffwechsel. Erst durch Magnesium wird Vitamin C aktiv gegen freie Radikale, unterstützt das Immunsystem und beteiligt sich an der Herstellung von Hormonen und Botenstoffen. Also auch in Zeiten einer Infektabwehr, nicht nur an Vit. C, Zink und dergleichen denken, sondern auch an Magnesium.

Wie kann man Magnesiummangel feststellen ?

Leider wird schulmedizinisch Magnesium im Serum gemessen und da wird der Körper, bis nichts mehr geht, den Spiegel konstant halten. D.h. wir haben schon einen ernst zu nehmenden Mangel in den Zellen, aber im Blut ist er noch nicht messbar. Magnesium kommt im Körper zu 99% intrazellulär vor, der Mangel kann nur gemessen werden, wenn er im Heparin-Blut intrazellulär gemessen wird.

Gerne können wir in meiner Sprechstunde einen Vitalstoffcheck durchführen und eventuelle Mangelzustände herausfinden. Duch gezielte Ernährungsumstellung und gezielter Einnahme von Mineralstoffen ist so ein Mangel in kürzester Zeit wieder behoben.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur Gesundheitsberatung.

 

Siehe weitere Ausführungen
www.ratgeber-muskeln-gelenke-knochen.de
www.zentrum-der-gesundheit.de

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